Dienstag, 6. Mai 2014

Erwerbsloser schickt Massenbewerbungen

"Wir können auch anders":  mit einem Programm werden einem Erwerbslosen sämtliche neuen stellenausschreibungen zugeschickt, auf die er sich automatisch mit einer Software bewirbt:

http://aufgewachter.wordpress.com/2014/04/28/erwerbsloser-verschickt-uber-seine-high-speed-internetverbindung-rund-750-000-bewerbungen-in-20-stunden-per-e-mail-als-pdf-datei-aus-vollautomatisierter-serienbrieffunktion-heraus-bewerbungsnachweis/

man stelle sich vor, jede Bewerbung brächte 60 ct. Entschädigung (die üblich für Online - Bewerbungen) - auf jeden Fall eine sehr kreative Idee, wo bestehende HErrschaftsverhältnisse umgekehrt bzw. zurechtgerückt werden.

Mittwoch, 12. März 2014

Bewerbercheck im Internet

Firmen recherchieren Bewerberdaten im Internet - bewerten oft nach ähnlichen Maßstäben bestimmte Haltungen und Dargestelltes - das führt oft zur Ablehnung, wenn zu viel oder zu wenig über jemanden im Netz zu finden ist.
 
 
Ich frage mich:
 
wenn das alles so wie im Link oben ÜBLICH ist, wie weit ist dann der Schritt, dieses ÜBLICHE zum GESETZ zu erheben und es UMZUKEHREN?
Also dass es nicht einfach nur "schade" ist, wenn ein zu freizügiger Mensch "abgelehnt wird" obwohl er "gern anfangen will" - sondern wo Menschen unterstellt wird, durch Bekanntgabe ihrer Daten KEINEN JOB finden zu WOLLEN und dies etwa als SANKTIONSTATBESTAND in Hartz IV aufzuführen?
 
So nach dem Motto: der Vermittler macht bei seiner "Kundschaft" erstmal einen "Selbstdarstellungscheck" über das Internet und stuft danach die Vermittelbarkeit oder Vermittlungswilligkeit des Leistungsbeziehenden ein?

Montag, 10. Februar 2014

96,8 Prozent der 4,35 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher halten sich an die Gesetze. Meldeversäumnisse angestiegen

das wäre der sachlich korrekte Titel gewesen statt "Sanktionsrekord":

http://www.nachdenkseiten.de/?p=15197

Statistiken geschickt darstellen und damit Meinungen manipulieren - das wird hier wieder deutlich.


Kommentar von Anonym:

Heinrich Alt scheute sich überhaupt, etwas über Sanktionen zu veröffentlichen oder zu sagen - weil er weiß, dass das mit den Sanktionen nur so "richtig gut funktioniert", wenn keiner außer den sich ihnen unterwerfenden Betroffenen etwas darüber weiß

Samstag, 1. Februar 2014

Talkgäste gekonnt "Vorführen" - Methoden in den Mainstreammedien

Hier werden Möglichkeiten beschrieben, wie das (Mainstream)Fernsehen Talkshows so gestaltet, dass  keine "unliebsame Meinung" sich durchsetzt oder überzeugend dargestellt werden kann.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6536599-geheimplan-markus-lanz-skandalsendung

Seid aufmerksame Zuschauer und achtet auf INHALTE über die Ihr Euch SELBST informiert - egal wie cool ein Moderator aussieht oder spricht - es sagt per se NICHTS über den Inhalt aus, den wenn überhaupt nur Euer eigener Verstand und Euer eigenes Herz bewerten sollte!

Dienstag, 21. Januar 2014

Dienstag, 7. Januar 2014

wenn 10 Beistände zum Polizeieinsatz im Jobcenter führen...

... allein durch ihre friedliche rechtskonforme Anwesenheit, muss man sich fragen, warum 10 Beistände gebraucht wurden. Auf 100%Sanktionen gibt es viel fatalere Folgen - nämlich den Absturz, psychischen oder physischen Tod der Betroffenen oder Akte der Verzweiflung.

Mich bringt das alles zum Nachdenken auch über uns als Bewegung alternativer Kräfte:

Solidarität - für andere und für sich selbst -

sind "sachliche Streitigkeiten" wichtiger als persönliche Hilfe? Ist nur menschliche Soforthilfe in Notlagen wichtig - egal was in der Masse solcher Soliakte als sachliche vernichtendes und zeitraubendes Resultat (Auswirkungsbekämpfung) dabei herauskommt oder gar als "Unterstützung der Arbeit der Jobcenter" angesehen wird?

Ich möchte hier für genau die Synthese der beiden Ansatzpunkte plädieren.
Stärken wir uns, menschlich, argumentativ und tatkräftig, wo wir nur können!
DAS AMT erfährt davon nur, was er aus Sicht der Betroffenen ERFAHREN DARF.

"Wir" sind ja auch rücksichtsvoll und nennen auf schinders-liste.de (dem Sanktionsarchiv) trotz möglicher Erlaubnis zumindest im Land Berlin, NICHT die Namen von SanktioniererInnen ;-)

Wer zu 100% sanktioniert ist, DARF erstmal überleben - und sei es auf wilden Fresspartys (!), sein Geld steht ihm/ihr TROTZDEM zu (es kann ja hinterher für Revanchepartys ausgegeben werden, denn diejenigen, die dem Amt indirekt vorgestreckt haben, sind rechtlich nicht für die Alimentation des Sanktionierten verpflichtbar).
 Natürlich muss nicht jeder das absichtlich an die große Glocke hängen, denn die Ämter erfassen oft solche Realitäten (dass Essen zeitnah lebensnotwendig ist) nicht - aber wir können das ANONYM machen. JA, wir leben und helfen uns - DAMIT wir dem "asozialen Sozialstaat" Widerstand (etwa durch langwirige Klagen) leisten und Veränderung erwirken können mit unserer positiv-aufbauenden Seite.

Fordern wir die von Steuergeldern bezahlten Außendienstschnüffler geradezu heraus, indem wir ihnen aus Prinzip NICHT sagen, wer wo wann mit welchem sanktionierten isst, sondern nur, dass das unsere Solidarität ist, die für den Zweck der Klagefähigkeit geführt wird. Unsere privaten Mitgefühle und Schenkfreuden müssen die dann erstmal offiziell als Sozialbetrug deklarieren - DAS wäre auch ein geiler Prozess im Angesicht der Öffentlichkeit, der Kirchen und Verbände!

Politisieren wir unsere Erfolge und Ängste, aufgrund derer wir nunmal handeln - verfolgen und stärken wir damit den sachlich-juristischen Faden, der sich unabhängig von unseren Privatumständen ergibt.
Nutzen wir aber die Privatumstände UM die Aufmerksamkeit im Außen zu bekommen sowie genau die Solidarität, die wir selbst wollen als Betroffene!

Auf, BrüderInnen!
Schiebt Ralph Boes keine Möhren in den Mund - ladet lieber andere Sanktionierte ein - zum Essen UND Klagen!
Jede(r) nach ihrer/seiner Definition - jede(r) voll in seiner eigenen Macht!